Vermieter‑Pflicht: Warum sie notwendig ist

Die Idee einer Pflichtschulung für Vermieter ist radikal – und notwendig. Freiwilligkeit bedeutet heute: Wer keine Verantwortung übernehmen will, muss es auch nicht.

Das „Rosenheimer Modell“

Eine kommunale Satzung kann Pflichten für Vermieter festlegen, wenn ein öffentliches Interesse besteht – hier: Bekämpfung von Einsamkeit und Sicherung des sozialen Friedens.

Stufenplan

Stufe 1: Ein „Runder Tisch Wohnen & Gemeinschaft“ erarbeitet ein Schulungscurriculum.

Stufe 2: Eine „Soziale‑Wohnraum‑Satzung“ wird verabschiedet:

  • Pflichtschulung alle 5 Jahre
  • Inhalte: alternative Wohnformen, Mediation, Förderprogramme, soziale Verantwortung

Stufe 3: Konsequenzen:

Positiv: Zertifikat „Sozialer Vermieter Rosenheim“ mit Vorteilen Negativ: Nicht‑Teilnehmer verlieren Vergünstigungen und erscheinen auf einer Negativliste

Was aktuell passiert – und warum es nicht reicht

Es gibt nur freiwillige Informationsangebote. Das erreicht nur Vermieter, die ohnehin interessiert sind. Der Großteil bleibt außen vor. Die Stadt agiert als Bittsteller statt als Gestalter.

Wie man gegensteuern kann

  • Thema als Bürgerantrag in den Stadtrat bringen
  • Unterschriften sammeln
  • Parteien öffentlich konfrontieren
  • Leserbriefe schreiben
  • Bündnisse mit Mietervereinen, Kirchen, Sozialverbänden
  • Pilotprojekt in einem Sanierungsgebiet starten

Fazit

Eine Pflichtschulung für Vermieter ist keine Spinnerei, sondern eine logische Konsequenz, wenn Wohnen als soziales Gemeingut verstanden wird. Rosenheim könnte Vorreiter sein – wenn der politische Mut da ist.

Der Druck muss von den Bürgern kommen. Dein Frust ist ein guter Anfang.

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